Serie: Eisenbacher Originale
Ein Lehrer, ein Dorf, eine Liebe: Die Geschichte von Heinrich Berninger („Schummersdäsch“)
Heinrich Rupertus Berninger wurde am 27. März 1805 in Fischbach als Sohn der Eheleute Heinrich und seiner Ehefrau Anna-Maria, geb. Pfeifer, geboren.
Er begann zunächst als Lehrergehilfe 1823 seinen Dienst in Eisenbach, leitete schließlich bis 1874 die Schule. So feierte er das zu dieser Zeit sehr seltene 50-jährige Dienst- und Ortsjubiläum. Am 1. Juli 1873 erhielt er hierfür das Allgemeine Ehrenzeichen von der Königlichen Regierung, verliehen durch den Minister der „geistlichen Unterrichts- und Medizinangelegenheiten“. Schulinspektor Mayer beschreibt ihn als „brave[n], religiöse[n] und eifrige[n] Lehrer“.
Alfons Steinebach
Alfons Steinebach war in Jägerkreisen durch seine angenehme Lebensart ein gerngesehener Jagdkamerad. Auf Treibjagden war er bekannt als hervorragender Schütze, was dazu führte, dass er auf vielen Treibjagden eingeladen wurde. Auch war er ein gern gesehener Jagdgast bei Herrn...
Wilhelm Kühn – Polizeidiener in Eisenbach
Wilhelm Kühn war der Sohn der Eheleute Jeremias Kühn und
Anna Kühn geb. Dorn und ist 1864 in Eisenbach geboren. Er war der einzige Sohn
unter neun Geschwistern. Nach Abschluss der Volksschule in Eisenbach erlernte
er das Schreinerhandwerk und legte mit gutem...
Wie der Zöller Hannes Eisenbach vor einer Razzia rettete
Eine der markantesten
Persönlichkeiten in unserer Nachkriegszeit war der Zöller Hannes.
Mit ihm ging nicht nur die Uralte
Tradition des Ausschellers zu Ende, mit ihm ist auch eine dörfliche Autorität
in die Geschichte eingegangen Mit seiner dienstlichen Kennmarke, der hessischen
Polizeimütze, war er für...
Biese Oram: „Du heiratest nach Erbach!“
Adam Bös, auf eisenbacherisch: Biese Oram, war ein energischer Mann. Er war, wie mein Großvater Heinrich auch, Gastwirt, Bäcker und Ackersmann, wie es damals hieß. Seine Energie bekamen vor allem seine Kinder zu spüren. Nicht das diese besonderen Aufmunterungen...
De Noalschmidt
Einer der Vorfahren des Franz Grimm war Nagelschmied in der Bachstraße in Eisenbach (Stoofels Häusje) gewesen. Der Franz hörte, wenn er hörte, gerne auf diesen Namen. Außerdem war er in den Wintermonaten als Hausschlachter unterwegs. Bei der zum Teil...
Der Lückerjohann oder: Wie die Ortsschelle stumm blieb
Dort, wo in alter Zeit eine Lücke im Zaun die freie Durchfahrt aus dem Dorf ins freie Feld ermöglichte, hat er gewohnt.
Der Lückerjohann, genannt die Lück.
Durch eine Armverletzung leicht behindert, blieb er dennoch nie müßig, denn er trat in...
Dorothea Brück, genannt das Wahner Dortche (1874-1948)
Klein und zierlich war sie ja, das Wahner Dortche. Sie war als Kind lange krank, ist deshalb nicht immer gewachsen. Auch hatte sie schon als Kleinkind Probleme mit ihren Augen, daher schielte sie ein wenig. Aus ihrem Elternhaus in...












